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Einbruchmeldeanlagen


Einbruchmeldeanlagen

Einbruchmeldeanlagen geben Sicherheit

Sowohl im privaten, als auch im gewerblichen Bereich finden wir Einbruchmeldeanlagen (EMA) zum Schutz von Personen und Sachwerten. Im Gegensatz zu mechanischen Sicherungstechniken – deren Ziel es ist, den Widerstands- Zeitwert entsprechender Gebäudeöffnungen zu erhöhen – kann eine EMA einen Einbruch weder verhindern, noch erschweren.

Die Anzahl der Täter, welche sich durch das bloße Vorhandensein der örtlichen, außen am Gebäude sichtbar installierten optischen und/ oder akustischen Signalgeber von einem entsprechenden Tatdelikt abhalten lassen, sind nicht messbar.

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EMA der Firma Telenot

Sinn und Zweck der EMA ist es, die Beutesammelzeit der Täter durch die Alarmierung und entsprechende Alarmintervention auf ein gewisses Maß zu reduzieren und so den entstehenden Schaden auf ein Minimum zu begrenzen.

Darüber hinaus bietet die EMA bei entsprechender Projektierung, beispielsweise im privaten Bereich, die Möglichkeit eine Anwesenheitssicherung der Bewohner zu realisieren. In den letzten 7 Jahren ist die Anzahl der Einbrüche bei Anwesenheit der Bewohner exorbitant gestiegen.

In gewerblichen Objekten kann die Projektierung Optionen zur Überfall- Alarmierung bei raubgefährdeten Risiken berücksichtigen (Tankstellen, Juweliere, etc.).

Im wesentlichen unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Überwachungsmethoden die heute mit verkabelten, per Funk oder gemischten Sicherheits-Systemen zu realisieren sind.

Außenhautüberwachung: Alle beweglichen Gebäudeöffnungen wie Türen, Fenster, Lichtkuppeln, etc. werden auf Öffnen und Verschluss überwacht. Die Verglasungen – in gewerblichen Risiken eventuell auch die Decken, Wände und Böden – werden auf Durchbruch/ Durchgriff überwacht. Somit ist die gesamte Peripherie des Gebäudes entsprechend gesichert. Diese Überwachungsmaßnahme ermöglicht Bewohnern privater Hausratrisiken, die EMA bei Anwesenheit scharf zu schalten und sich frei in den Räumlichkeiten bewegen zu können. Sofern Haustiere in Form von Katzen und/ oder Hunden vorhanden sind, ist diese Art der Überwachung meist die einzig sinnvolle Möglichkeit, eine falschalarmfreie Projektierung zu realisieren.

aussenhautueberwachung Glasbruchmelder
Magnetkontakt
Riegelschaltkontakt
Scharfschaltung
Signalgeber
Überfallmelder
Zentrale
Alarmierung

Innenraumüberwachung: Die Zugangstüren werden auf Öffnen und Verschluss überwacht. Gegebenenfalls, und je nach Bedürfnis der Betreiber, können selbstverständlich auch die beweglichen Fenster auf Öffnen und Verschluss überwacht werden. Anstelle der Durchbruchüberwachung von Verglasungen, Decken, Wänden und Böden werden jedoch die entsprechenden Räume mittels Bewegungsmeldern überwacht.

innenraumueberwachung Notstromversorgung
Passivinfrarotmelder
Öffnungskontakt
Überfallmelder
Zentrale
Signalgeber
Riegelschaltkontakt
Alarmierung

Projektierung: Unter o.a. Gesichtspunkten ist es äußerst wichtig, den genauen Bedarf des/ der Betreiber, die örtlichen Gegebenheiten und u.U. die Anforderungen des Einbruchdiebstahl- Versicherers in einem persönlichen Gespräch vor Ort zu ermitteln, um entsprechende Projektierungsvorschläge, Lösungsmöglichkeiten und Alternativen präsentieren zu können. Um sowohl einen hohen Qualitätsanspruch bei der Auswahl von Geräten und Meldern zu garantieren, sowie eine optimale Projektierung und Sabotagesicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir die Installation von vom Verband der Schadenversicherer (VdS) anerkannten Einbruchmeldesystemen unter Berücksichtigung der VdS- Richtlinien für Planung und Einbau bei der Projektierung und Installation.

Als VdS-Anerkannte Errichterfirma für Gefahrenmeldeanlagen können wir entsprechende EMA für private und gewerbliche Risiken in Form eines VdS- Installationsattestes für Ihren Einbruchdiebstahl-Versicherer dokumentieren, damit ist die Einbruchmeldeanlage “VdS-Anerkannt” ist.

Nachfolgend erhalten Sie eine kleine Übersicht über die wichtigsten Anlagenteile, Geräte und Melder, sowie deren Funktionsweise : Die Einbruchmeldezentrale ist die Einrichtung für die Aufnahme, Auswertung, Anzeige und Weiterleitung von Meldungen und Informationen (z.B. Einbruch-, Sabotage- und Störungsmeldungen). Die Energieversorgung wird über einen separaten 230V-Anschluss sichergestellt. Bei Netzausfall wird eine Notstromversorgung durch die in der Einbruchmelde- Zentrale platzierten Akku- Batterien für eine gewisse Überbrückungszeit (vorzugsweise mind. 60h) sichergestellt.

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Optische/akustische Signalgeber (Beispiel)

Was passiert eigentlich im Alarmfall? Die örtliche Alarmierung erfolgt in Form von optisch/ akustischen Signalgebern, welche gut sichtbar außen am Gebäude installiert werden. Die stille Alarmierung an eine ständig besetzte Notruf- und Serviceleitstelle wird mittels eines Telefonwählgerätes (Automatisches Wähl- und Übertragungsgeräte => AWUG) über den konventionellen Fernsprechanschluss weitergeleitet. Ist aufgrund der Risikomerkmale ein überwachter Verbindungsweg notwendig, so kann dieser in Form einer “virtuellen Standleitung” über den D-Kanal eines ISDN- Mehrgeräteanschlusses (X25/ X31- Protokoll / Datex P) realisiert werden.

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Bedienteil (Beispiel)

Die Scharf-/ Unscharfschaltung der EMA erfolgt an der zuerst/ zuletzt begangenen Türe. Sie kann wahlweise in Form eines Blockschlosses, als auch mittels eines abgesetzten Bedienteiles mit materiellem Informationsträger (Chipschlüssel, Transponder, etc.) erfolgen. Unter Umständen muss zusätzlich noch eine geistige Eingabe-Einrichtung (Zahlencode) berücksichtigt werden. Bei Raubgefährdeten Risiken kann beispielsweise über die Zifferneingabe der Tastatur ein stiller Bedrohungsalarm mittels Telefonwählgerät an eine ständig besetzte Stelle abgesetzt werden.

Zur Öffnungsüberwachung der Zugangstüren und Fenster müssen Magnetkontakte installiert werden. Riegelschaltkontakte gewährleisten, dass die EMA erst dann scharfgeschaltet werden kann, wenn die Zugangstüren nicht nur geschlossen, sondern auch verschlossen sind. (Zwangsläufigkeit). Zur Durchbruchüberwachung von vorhandenen Verglasungen müssen Glasbruchsensoren installiert werden, welche auf die Innenseite der Scheibe geklebt werden. Falls es bauseits berücksichtigt wird, können Verglasungen auch mit einer integrierten, elektrischen Leiterschleife (“Alarmspinne”) bestellt und geliefert werden, welche bei einem Angriff auf die Verglasung zerstört wird und somit einen Alarm auslöst. Bei einer größeren Anzahl von Glasflächen innerhalb eines Raumes, z.B. bei Sprossenfenster oder Wintergärten, kann der Einsatz von akustischen Glasbruchmeldern sinnvoll sein.

Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder dienen der schwerpunkt- oder Fallenmäßigen Innenraumüberwachung von Räumen und Fluren. Je nach Projektierung und Meldertyp können sie auch zur Durchstiegsüberwachung von Decken, Wänden und Verglasungen herangezogen werden. In besonderen Fällen, z.B. Heißluftgebläse in Lagerhallen, klimatisierten Server- Räumen, etc. können so genannte Dual-Bewegungsmelder zum Einsatz kommen. D.h., dass der Melder sowohl das Infrarot-, als auch das Ultraschall- Prinzip verbindet. Zu einer Alarmierung müssen beide Kriterien ansprechen und auslösen, so dass dieser Melder in kritischen Einsatzbereichen zu bevorzugen ist. Selbstverständlich gibt es noch eine Reihe weiterer Kontakte und Melder für verschiedene Einsatzbereiche und Überwachungsarten wie Abreißkontakte, Körperschallmelder, Lichtschranken, etc. welche je nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten zum Einsatz kommen können.

Noch ein Wort in eigener Sache: Über 90% aller Fehlalarme sind auf “menschliches Versagen” zurückzuführen, d.h., dass die gesicherten und Alarmüberwachten Bereiche betreten werden können, ohne dass die EMA vorher unscharf geschaltet worden ist. Zur Vermeidung von Fehlalarmen legen wir großen Wert darauf, dies entsprechend den VdS-Richtlinien durch geeignete mechanische und/ oder elektronische Maßnahmen zu verhindern. Unsere fachgerechte Projektierung unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse und örtlichen Gegebenheiten ist ein weiteres Qualitätssiegel für eine “fehlalarmfreie und bedienerfreundliche EMA”.